Die Sadhanas von Japa Mantra, Meditation und Pranayama

Guru: Hier seht ihr die Perlen um meinen Hals. Ich verspreche euch, sie haben keinen modischen Hintergrund! Sie dienen mir nur dazu, mich zu konzentrieren und den Namen der göttlichen Mutter und des Herren jeweils 108 Mal zu rezitieren.

Könnt ihr euch vorstellen, wie ich mit irgendwelchen anderen Perlen um den Hals sagen würde: „Ich hasse, ich hasse, ich hasse, ich hasse, ich bin wütend, ich bin bösartig, ich bin gemein, ich bin brutal“?  Nun ist die Schwingung, die ich in Gang gesetzt habe, eine gänzlich andere.

Guru chantet: Om Maha Lakshmyai Cha Vidmahe / Vishnu Pattrinyai Dhimahi / Thanno Lakshmayai Pradchodayath / Om Maha Lakshmyai Namah / Om Maha Lakshmyai Cha Vidmahe / Vishnu Pattrinyai Dhimahi/  Thanno Lakshmyai Prachodayath / om Maha Lakshmyai Namah 

Wie wirkt sich das Singen des Mantras auf uns aus?

Dies ist ein Mantra zur göttlichen Mutter. Nun wird das gesamte System des Menschen mild, süss und sanft.

Es verändert die Aura um uns herum, denn die Impulse die der Geist erzeugt, die elektrischen Impulse, sind viel besser für dich, als wenn Aggression und Ärger im Geist angeregt werden.

Deshalb nennen wir diese Perlen Japa Mala. Japa bedeutet, den Namen des Herren zu chanten. Du kannst das Gebet zum Herren und alle anderen Mantras auf dieser Mala 108 Mal chanten. Auf der selben Mala kann man die Mantren wieder und wieder rezitieren. Im menschlichen Gehirn hat das zur Folge, dass die Aggressivität langsam abnimmt und verdrängt wird von der höheren Natur des Menschen, die dann zum Vorschein kommt.

Wenn ihr ein wenig Zeit habt vor eurer Meditation, dann rezitiert die Mantras, die ihr aus eurer Religion kennt.

Deshalb sagte ich vorhin, als ich die Treppe runterkam: Ich möchte sehen, wie viele von euch ich kenne. Wisst ihr, was ich damit gemeint habe?  Nicht die Menschen, die ich davor gekannt habe.

Die Verkörperung von Liebe werden

Ich wollte eure Aura ansehen. Welchen Zorn, welche Liebe, welches Mitgefühl, welche Milde habt ihr in eurem Leben? Denn das sind die Zeugnisse, die ihr mir gebt, um zu wissen, wer ihr wirklich seid. Es ist meine Aufgabe, zu wissen, wer ihr wirklich seid, damit ich dann langsam euer ganzes Verhalten und eure Aura verändern kann, bis ihr die Verkörperung von Liebe geworden seid.

Gott ist Liebe. Liebe ist Gott. Ihr werdet alle eure niedere Natur umwandeln, bis ihr die Liebe kennt. Liebe ist das, wonach ihr streben müsst, denn sie ist das Mitgefühl. Sie ist Verständnis. Sie ist Vergebung. Sie verändert eure gesamte Natur und macht sie lieblich.

Ich sage euch, die Vergangenheit kann nicht verändert werden, die Gegenwart liegt in der Hand. Heiligt sie. 

Das ist es, was ich will. Wohin auch immer du deine Hingabe richtest, welches Mantra auch immer du gelernt hast, rezitiere es, wende es an, sei erfolgreich und erfahre das Göttliche- das ist von unschätzbarem Wert für dich.

Tipps für die Meditation 

Finde einen Platz, wo du Meditieren kannst. Reserviere diesen Platz speziell für dich und erlaube anderen Menschen nicht, diesen Ort zu betreten. Der Grund dafür ist, dass die anderen ihre Schwingungen dort zurücklassen werden. Sobald du dann anfängst zu meditieren, nimmst du diese Vibrationen auf.

Manchmal werdet ihr eure Freunde zu euch zum Abendessen oder so einladen, nehmt sie dann nicht mit auf eine Besichtigungstour zu eurem Meditationsraum. Ich würde nicht einmal Gurus dorthin einladen. Ich würde diesen Ort sehr nah an meinem Herzen halten, denn dort ist es, wo ihr zu Gott sprecht.

Wählt ein Bild, eine Figur oder ein Licht, dass ihr in euren kleinen Altar oder Schrein stellen möchtet und das eure Gedanken anregt und euren Geist fort führt von der Welt der Illusionen.

Wenn ihr euren Platz zum hinsetzen gefunden habt, besorgt euch Kleidung, die ihr speziell für die Meditation trägt. Trägt sie nicht anderswo. Nehmt eine Dusche, denn es wird die ganzen Schwingungen um euch herum entfernen, denn Wasser ist ein guter Leiter. Es wird die Hindernisse für eure Meditation beseitigen.

Falls ihr auf der Autobahn gefahren seid und gerade nach Hause zurückgekehrt seid, dann lasst eine halbe Stunde Zeit vergehen bevor ihr meditiertt. Wenn ihr die Beherrschung verloren habt oder sehr verliebt seid, dann gebt euch Zeit, etwas abzukühlen. Denn sonst erdet ihr nicht meditieren, sondern Sternchen sehen!

Zieht die Schuhe aus und wenn ihr das tut, möchte ich, dass ihr die Welt mit dem Paar Schuhe vor der Tür stehen lasst. Dann geht leise hinein und sitzt ein paar Minuten still, bevor ihr mit dem Pranayama beginnt.

Wie wirkt sich das Praktizieren von Pranayama auf uns aus?

Wofür praktiziert man Pranayama? Die meisten Menschen atmen flach, wie Fische, die so herumschwimmen (ahmt Schnappatmung nach) und gelegentlich an die Oberfläche kommen.

Ich möchte, dass ihr durch richtige Atmung jede einzelne Zelle und euer Gehirn stimuliert. 

Die Menge an Sauerstoff, die durch euren Blutkreislauf ins Gehirn transportiert wird, ist für die Meditation zu gering. Das ist der Grund, warum viele Menschen während der Meditation schläfrig werden, oder einschlafen.

Das Gehirn ist nicht aktiv genug. Dem Gehirn wird nicht genug Sauerstoff zugeführt. Wie soll man sich konzentrieren, wenn der Geist ganz woanders ist?

Ihr habt allen Grund der Welt, ein schönes, gemütliches, warmes Zimmer zu haben! Ich liebe frische Luft. Haltet euer Zimmer weniger warm, das wird euch gut tun. Wenn ihr es euch zu bequem macht, werdet ihr einschlafen, und euer Gehirn wird mit dem Kampf beschäftigt sein, der in euch tobt: „Ich will meditieren, ich will den Geist beruhigen- und jetzt schlafe ich ein!“ Dann gebt ihr auf und geht.

Nun, wenn ihr also Pranayama praktiziert habt, chantet ihr welchen Namen Gottes auch immer, oder irgendein Gebet, welches ihr kennt zu einem Aspekt, den ihr verehrt. Chantet das. Das ist sehr wichtig. Seht, wie wichtig es ist, etwas frische Luft zu bekommen, dann werdet ihr nicht so schnell gähnen.

Warum ist es nötig, das zu tun? Um dich vor den Kräften zu schützen, die euch vielleicht stören würden in eurer Meditation. Ihr seid in diesem Zeitraum verletzlicher. Wenn ein boshafter Mensch, wie ich, euch meditieren sieht, werde ich in euren Geist eindringen und Chaos anrichten. Es gibt böse Menschen da draussen, die nur darauf warten, in euren Geist zu gelangen.

Es gibt viele Schwingungen, die euch in der Zeit eurer Meditation beeinflussen können.

Chantet den Namen Gottes.


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