Entdeckt eure Göttlichkeit 

Guru: Göttliche Freunde der Verstand ist ein erstaunliches Instrument. Er erzeugt so viele Bilder über das Unbekannte. Wenn ihr durch diese Tür tretet und mich vorher noch nie getroffen habt, könnte ich alles sein, von einem Dämon bis zu einem berühmten Model.

Der Verstand ist wie ein Affe. Wir müssen diesen Verstand unter Kontrolle bringen und das ist es, was jeder tun möchte um sich spirituell weiter zu entwickeln. Alle reden über das Meditieren, aber die meisten Leute, die ich kenne, die Meditation praktizieren, tagträumen. Denn um wirklich gut meditieren zu können, muss man den Geist unter Kontrolle haben.

Die Beschaffenheit des Geistes

Der Verstand ist wie ein Schmetterling, oder noch besser wie ein Welpen. Wenn du glaubst, du hättest dem Welpen Manieren beigebracht und bei Fuß zu gehen, dann läuft er wieder weg. Macht euch darüber keine Gedanken. Von Geburt an bis zum Tod ist es unsere Aufgabe den Verstand unter Kontrolle zu bringen. Lasst euch davon nicht frustrieren, was ihr wollt auf eurem spirituellen Weg, ist eine Partnerschaft, zwischen Gott und euch.

Nun, sobald ich das Wort “Gott” benutze, sagen einige Leute: „Oh, nein!”, weil Angst im Herzen der Menschen entsteht.

Für mich ist Gott nicht imaginär, sondern genauso wie ich euch sehen und fühlen kann, kann ich Gott erleben und sehen. Das ist kein exklusiver Club, ihr seid auch alle Mitglieder.

Die Unzufriedenheit mit dem Leben bringt euch auf die Suche nach Gott

Die Facette in uns selbst, welche uns alle von Geburt an miteinander verbindet ist unsere Göttlichkeit. Diese Göttlichkeit drängt euch dazu, euch mit Gott zu vereinen. Obwohl wir es alle lieben, zu trinken, zu essen und allen möglichen Luxus zu haben- wieviel kann man essen? Wieviel kann man trinken? Am Ende bleibt man unzufrieden.

Das ist der zugrundeliegende Mechanismus in Euch. Was immer ihr auch tut, ihr bleibt unzufrieden. Also wartet ihr auf den nächsten Tag und wollt mehr und mehr und mehr, weil euch das alles nicht zufrieden stellt. Und das treibt euch an, etwas Größeres und Besseres für euch zu finden.

Ihr werdet niemals zufrieden sein, bis ihr nicht eure Göttlichkeit entdeckt habt. Bis dahin werdet ihr euch sagen: Ja, ich habe all die Dinge, die ich wollte. Ich habe eine gute Arbeit, ich habe eine liebevolle Frau, die mich mit gutem Essen versorgt. Dennoch ist da etwas in mir, was mich unzufrieden macht.

Darum seid ihr hier. Ihr wollt herausfinden, was es mit all dem auf sich hat, worüber die Leute reden, wie könnte euch Meditation weiterhelfen, wie könntet ihr die Verbindung zwischen Gott und euch entdecken….

Keine Gebühr für die Entdeckung des Göttlichen

Göttliche Freunde, ich möchte, dass ihr eine Sache für euch selbst tut. Es gibt überall auf der Welt Organisationen die Religion zu ihrem Geschäftsmodell gemacht haben.

Gott ist genauso umsonst wie die Luft, die ihr atmet. Was immer wir auch tun, es darf niemals von Finanziellem gefärbt sein. Auf diese Weise betreiben wir Skanda Vale. Wenn Leute freiwillig etwas Spenden wollen, schön. Aber es gibt keine Gebühr dafür das Gottesbewusstein zu den Menschen zu bringen.

Einige meiner Freunde hier die am letzten Kiental Seminar teilgenommen haben erinnern sich sicher daran wie zu mir kamen und gesagt haben: „Was wir für den Meditationskurs bezahlt haben war sicher nur eine Anzahlung?!“ Und ich sagte ihnen: “Nein, das ist der gesamte Betrag, den wir für den Aufenthalt berechnen, inclusive Essen und Übernachtung”.

Disziplin wird euch helfen

Rennt nicht weg! Ich werde ein Wort benutzen, das den meisten Menschen Angst macht: Disziplin. Die meisten haben Angst, sobald man das Wort Disziplin nur ausspricht.

Disziplin muss zu eurer zweiten Natur werden. Ihr müsst für euch herausfinden was ihr wollt und euch dann selbst sagen: Gut, ich habe mir ein Programm für mich überlegt und ich werde zur Anwendung bringen was ich gelernt habe.

In jedem von uns leben zwei Persönlichkeiten. Der eine heißt Herr Niedere Natur und der andere wird Herr Höhere Natur genannt. Diese Beiden werden in dem Moment beginnen gegeneinander zu kämpfen, in dem ihr eure spirituelle Reise beginnt. Ich möchte, dass ihr der stille Zeuge seid, der den Kampf dieser Beiden beobachtet. Ihr solltet in der Lage sein beiseitezutreten und zu sagen: „Ja, ja, kämpft ihr nur, ich weiß was ich tun will.“

Gott, der stille Zeuge

Das nennt man Achtsamkeit. Wie kann euch Achtsamkeit bei eurer spirituellen Entwicklung helfen? Sie hilft euch dabei die Ursache und Wirkung von dem was ihr tut zu erkennen, sie zu beurteilen und gegebenenfalls euer Schicksal in eine andere Richtung zu lenken. Denn ihr selbst seid die Architekten sowohl von Freude wie auch von Leid. Gott ist der stille Zeuge.

Wenn ich mich überesse, wie ich es gerade erst getan habe, weil das Essen einfach so gut war, dann bin ich derjenige der sich den Bauch hält und sagt: „Oh, ich muss noch etwas warten, bevor wir mit unserem Programm weiter machen können.“ Und das ist keine Beschwerde gegen den Koch, sondern gegen mich selbst, weil ich zu gierig war.

Ich kann Gott dafür nicht verantwortlich machen. Aber man hört Leute, die sich übergessen haben, oder die sonst etwas getan haben das sie auch hätten lassen können sagen: „Oh mein Gott.“

Gott ist der stille Zeuge. Wir haben die Wahl zu uns selbst zu sagen. „Nein, ich werde das nicht tun.“


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